Mittwoch, 19 Dezember 2018
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Motorradreise - Irland

in kleinen Gruppen fahren und genießen, gemeinsam erleben 12 Tage „grüne Insel" mit ihrem Zauber

Es muss einen Grund haben, dass sich nahezu alle, die die „Grüne Insel" einmal bereist haben, fortan als Irland- Liebhaber bezeichnen. Vermutlich liegt es daran, dass ihre Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden. Denn Irland ist bei weitem vielseitiger, als es vom Kontinent aus betrachtet scheint:
Die historischen Denkmäler aus vorgeschichtlicher Zeit sowie aus der christlichen Epoche machen es zu einer ungeahnt reichen Kulturlandschaft. Die Küsten und Berge, Seen und Flüsse, Weiden und Moore sind von jenem Reiz, der die Seele ebenso anspricht wie das Auge; die Freundlichkeit der Bevölkerung ist sprichwörtlich, die Gemütlichkeit der Pubs legendär.

1. Tag
Start von Autohof Vechta nach Rotterdam zur Nachtfähre nach Kingston-upon-Hull. In bequemen Kabinen sind wir am Morgen in England. Gute Verpflegung an Bord leitet den Urlaub ein.

2. Tag
Gut gefrühstückt starten wir vom Hafen in Hull und fahren im Linksverkehr quer durch das nördliche England. Die mittelalterliche Stadt Chester mit seinen romantischen Mauern wird ein kulturreicher Mittagsstop sein. Gegen Abend erreichen wir dann das traditionelle Seebad Llandudno in Wales an der irischen See zu einer ersten Hotel-Übernachtung. Eine erste Pint of Bitter Ale belohnt uns für die erfolgreiche Anpassung an den Linksverkehr! Wie wär's mit Fish and Chips mit Malt Vinegar?

3. Tag
Heute ist es nicht sehr weit. Nach Ruhe und Frühstück (Fried eggs, sausages, baked beens, bacon and toast) streben wir zum Fährhafen Holyhead auf der Insel Anglesey. Dort erwartet uns ein Raumschiff Enterprise: der Riesen-Katamaran, der knapp zwei Stunden braucht, um die gesamte irische See bis nach Irland zu queren. Ein Erlebnis der besonderen Art! Am Nachmittag zirkeln wir unsere Motorräder von Bord und verlassen den Spezialanleger Dun Laogharie in Richtung der schon von weitem erblickten Berge am Rande der Hauptstadt Dublin, den Wicklows. Nach ca. 35 km erreichen wir unser erstes irisches Ziel, das Glendalough Hotel im gleichnamigen historischen Klosterort in einer atemberaubenden Naturlandschaft. Hier ist für uns für zwei Nächte ein gemütliches Lager bereitet; Restaurant und Pub lassen in uns echt irisches Feeling aufkommen: Wie wär's heute mit einem Lamm-Stew und einer Pint of Guinness?? Wohlige Träume sind nahezu garantiert...

4. Tag
Ein erster anspruchsvoller Tourtag: durch die Wicklows geht es kreuz und quer von einem Fotopunkt zum nächsten, einer schöner als der andere. Unterwegs gibt es die Möglichkeit, ein koloniales Herrenhaus eines verblichenen englischen Lords zu besuchen, mit einem Garten, den man sonst nirgends in Europa finden kann und natürlich der Möglichkeit, seine Packtaschen mit traditionellen Souvenirs zu füllen, oder doch noch einen zusätzlichen Schafswoll-Pullover? Übrigens: das Wetter ist in Irland das ganze Jahr über mild, denn der Golfstrom aus dem Südatlantik ist hier sehr wirksam. Es kann aber auch mal regnen und in den Bergen kann Nebel sein. Aber wir vertrauen den Iren, die sagen, wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte 10 Minuten! Mittags werden wir an einem romantischen Wasserfall picknicken. Die Zutaten erwerben wir am Wege bei „Aldai" oder „Laidl"... na, hat's gefunkt? Überraschend nah liegt die Hauptstadt Dublin. Ein kurzer Besuch der Innenstadt gefällig? Dublin ist ein großes Dorf, aber eine aufstrebende Europastadt. Nur der Verkehr ist verheerend: also bald zurück nach Glendalough und zum Schluss ab ins historische Klostergelände und zum Joggen um den unteren See.
Austern? Guinness? Kilkennies? Jameson-Whiskey ist in Irland ein Muss!

5. Tag
Nach dem „Full Irish" (ein Frühstück der Extraklasse) starten wir gen Westen durch das typische Innere der grünen Insel. Viel Landschaft, romantische Dörfer und Städte, Ausblicke auf Täler, Hügel und Berge, schmale Straßen (100 km/h sind erlaubt, auf besseren „Feldwegen" nur 80...). Wir erreichen wir den Rock of Cashel, den mittelalterlichen Sitz der irischen Hochkönige und lassen uns in den mächtigen Ruinen mit Krähengeschrei von einem Video erzählen, was hier alles los war. Mittags unterwegs halten wir an einem Pub mit dem berühmten „pub grub" (üppige Tellergerichte) und für Verwegene einem (fast) alkoholfreien Bullmers (ein limonadenartiger Apfelwein). Weiter geht's Richtung Limerick am Ufer des Shannon. Hier gibt es das Bunratty Castle, ein alter Burgturm mit einem Museumsdorf des alten Irland. Gegenüber liegt das Hotel, wir können in Freizeitkleidung alles besichtigen und abends dann: ich wünscht', ich wär' ein Ritter. Es erwartet uns ein mittelalterliches Banquet mit Musik und Knochenwerfen im Kellergewölbe der Burg! Wir müssen nur noch heil die Durchgangsstraße überqueren, um in die Betten zu finden.

6. Tag
Heute geht es an den Atlantik! Die berühmtesten Klippen Europas haben sich für uns schön gemacht, die Cliffs of Moher. Aus schwindelerregender Höhe bestaunen wir die Brandung und blicken direkt Richtung Südpol! Mit eine Fähre überqueren wir dann den Shannon und kurven uns zu unserer nächsten Station, dem Kurbad Killarney am Fuße der höchsten irischen Berge. Unterwegs genießen wir das nun schon gewohnte: Dörfer, Städte, Pub Grub und so weiter. Ach, übrigens, die Iren sind richtig nett und deutschfreundlich, habt ihr das schon bemerkt? Na ja, wir hatten (haben) einen gemeinsamen „Feind", gell? Bummel durch die Stadt und zum See, was man so macht, um fit zu bleiben. Im Danny Mann gibt's dann Lifemusik bis zum Abwinken. Ein Smithwick's zum absacken, oder doch wieder Guinness?

7. Tag
Der Ring of Kerry erwartet unsere eisernen Pferde. Eine Ringstraße führt durch die Berge und entlang der Atlantikküste, von Killarney nach Killarney, den ganzen Tag. Pausen zum Fotografieren, Kucken, Essen, Trinken, alles satt! Wie wär's heute mal mit ein paar irischen Austern? Das ist hier eine Spezialität! Kurz vor dem Ende geht es wieder zum Joggen: ein wilder Wasserfall im tiefen Wald muss erklommen sein! Killarney lädt dann abends zur Entfaltung nach eigenen Maßstäben ein. Jeder wird fündig werden; oder doch alle zusammen im Danny Mann? Jeden Abend spielt eine andere Band und alle Iren und Touristen singen mit: „There's Whiskey in the Jar". Oder doch wieder Guinness? 14 Mio pints werden jeden Tag davon weltweit getrunken!.

8. Tag
Wir verlassen den Südosten und bewegen uns in Richtung auf die Küste der irischen See in die Nähe der berühmten Stadt Cork. Hier ist Irland am irischsten; Cork ist eine Hochburg der nationalen Freiheitsbewegung gegen die englischen Kolonialherren, heute noch Heim der IRA, deutschenfreundlich natürlich, und ein großer Hafen. 3 Mio Iren haben hier im 19. Jahrhundert die Insel gen Amerika verlassen und in der neuen Welt den amerikanischen Akzent eingeführt (das gerollte „R" ist irisch!). Ein Auswanderermuseum ist am Weg, und das letzte Foto der Titanic hängt auch dort. Wolltet ihr schon immer begabte Redner werden? Wenn man den Blarneystone küsst, gehen einem niemals die Wörter aus, so lautet eine Legende. Im Blarney Castle wird natürlich passend geküsst! Pub- und Hotelleben beschließen den Tag wie schon gewohnt und dringlichst erwartet. Mit Musik! Schon heiser?

9. Tag
Rücksturz nach Glendalough. Das kenn' wir doch? Na klar, jetzt wird alles nachgeholt, wozu wir eigentlich zu Anfang noch eine Nacht länger hätten bleiben können. Aber bis zum Ziel klappern wir die Seebäder ab, die so ganz anders sind als die hinterm Deich in Ostfriesland. New Ross mit dem Auswanderer-Segelschiff liegt am Weg, der große Hafen Waterford, Wexford, Arklow, hinauf bis Wicklow. Unterwegs Halt nach Laune und Bedürfnis: Wir kennen's schon: Pub Grub und so weiter. Abends sammeln wir Kraft für die Rückfahrt.

10. Tag
Ein letztes „Full Irish", dann geht es zurück mit dem Katamaran- Raumschiff Enterprise über Dun Laoghaire nach Holyhead. Durch Nordengland zur Übernachtung in den Yorkshire Dales auf der Höhe von Manchester. Man kann, wenn man noch will, auf eine der Höhen klettern; der ADAC übernimmt den Rücktransport nach Knochenbrüchen...

11. Tag
Richtung Hull zur Kanalfähre. Stop in der mittelalterlichen Stadt York, die so ganz anders schön ist als Chester. Gegen 19:00 Uhr in Hull an Bord, und mit skandinavischem Buffet, Unterhaltungsshow und Kabinenruhe ab zum Kontinent!

12. Tag
Kurs Heimat! Aber VORSICHT! Die fahren hier auf der falschen Seite!!

Wiesen, Hügel, Berge, Hochmoore, steile Berge; in der Ebene wenige, in den Bergen viele Kurven; selten schwierig. Die Straßen sind überwiegend asphaltiert; die Bankette sind oft gefährlich brüchig; viele neu ausgebaute Straßen.

Autobahnen 120, Durchgangsstraßen (auch im Gebirge) 100, kleine Straßen 80, in Orten 50. In abgelegenen Bereichen und in den Bergen können Kühe und Schafe auf der Straße frei herumlaufen.

 

  • geführte Motorradreise
  • 11 Übernachtungen davon 2 Übernachtungen auf der Fähre Kabinen (zweier Belegung) Einzelbelegung auf Wunsch und gegen Aufpreis möglich
  • 9 Übernachtungen in ausgesuchten Hotels mit Halbpension (Frühstück und Abendessen)
  • (6 Hotelwechsel)
  • Reisesicherungsschein
  • deutschsprachiger Tourguide und deutschsprachiger Reiseführer
  • Kartenmaterial
  • alle Eintrittsgelder gemäß Programm
  • Mautgebühren
  • Fähren und Parkgebühren
  • Maximum 7 Motorräder plus Reiseführer/Tourguide

 

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